20. September

Über die Wiederbesiedlung des Grenzlandes. Vortrag und Gespräch

4.10.2021, 19.00 Uhr

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam es mit der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei zu einem der größten Bevölkerungsaustausche der Geschichte. Die Vertreibung und Zwangsaussiedlung der deutschen Bevölkerung sowie die Wiederbesiedlung der Grenzgebiete veränderten die kulturelle, soziale, wirtschaftliche und politische Struktur in dieser Region umfassend und nachhaltig. Dr. Andreas Wiedemann konzentriert sich in seinem Vortrag auf den Verlauf und die Folgen der Wiederbesiedlung.

Anmeldung zur Veranstaltung hier

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage statt.

1. September

Rübezahl hat Bauchweh. Deutsch-polnische Migrationsgeschichte(n)

Reiseseminar nach Wrocław, ins Riesengebirge und Görlitz 20.-24.10.2021

Sowohl Polen als auch Deutschland blickt zurück auf viele Migrationsgeschichten. Dazu gehören Menschen, die ein besseres Leben in den USA oder im Ruhrgebiet suchten. Menschen, die verfolgt wurden und ins Exil gingen, um zu überleben. Und Deutsche wie Polen, die in Folge des 2. Weltkrieges bzw. des Nationalsozialismus ihre Heimat verloren haben. Zu diesen Migranten gehört auch die Sagengestalt Rübezahl, der wie selbstverständlich in Tschechien, Polen und Deutschland und den jeweiligen Geschichten zu Hause ist.

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23. Juli

Fachtag „Zustand und Gelände“ Filmvorführung, Regie-Gespräch und Workshop zu kritisch-historischer Bildung

Samstag, 13.11.2021, 10:00 – 18:00 Uhr in Löbau

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Zustand und Gelände“ beschäftigt sich mit den frühen Konzentrationslagern in Sachsen. Er bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit dem Thema NS sowie den verschiedenen Erinnerungskulturen nach 1945.

Eingeladen sind Menschen aus Gedenkstätten, ehrenamtlich Tätige, interessierte Jugendliche, politisch-historische Bildner:innen und Initiativen, die Gedenk- und Erinnerungspolitik zum Thema haben. Der Workshop dient auch einer besseren Vernetzung der Geschichtsinitiativen in Ostsachsen.

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23. Juli

Veranstaltungsreihe: Die Errichtung des Ghettos Theresienstadt vor 80 Jahren (online)

Wann wohl das Leid ein Ende hat - wann sind wir wieder frei? (Ilse Weber)

22.09.2021/ 18:30 Uhr: Eine Alltagsgeschichte aus Theresienstadt - Vorstellung des Buches mit der Autorin Anna Hajková

ZOOM-Meeting-ID: 830 3926 6714/ Kenncode: 813392

13.10.2021/ Beginn: 18 Uhr: "Ich habe 1945 meinen Namen geändert." - Zeitzeugengespräch mit Hanuš Hron

10.11.2021/ 18:30 Uhr: Quellen aus Theresienstadt - Vorstellung von Dokumenten mit Susanne Heim und Maria Wilke

24.11.2021/ 18:30 Uhr: Notizen aus der Zeit - Gedenkveranstaltung und Lesung

Diese Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit dem Förderverein Jugendbegegnung Terezín/Theresienstadt e. V. durchgeführt.

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